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Tagestrip nach Budapest

Aktualisiert: Apr 29

Ein Städtetrip der besonderen Art.

Am 29.06.2018 bin ich nach Budapest geflogen. Warum war dieser Trip so besonders? Ganz einfach, bis 28.06.2018 wusste ich noch gar nicht, dass ich nach Budapest fliegen werde. Lufthansa Surprise nennt sich das Ganze und ist total cool.


Eine Reise in das Paris des Ostens

Budapest wird nicht umsonst als Paris des Ostens bezeichnet. Als ich wusste wo es hingeht, brauchte ich noch schnell einen Reiseführer mit wichtigen Locations.

Nach der Buchung des Flugs wusste ich direkt wo es hingehen wird. Budapest stand auf dem Plan, also musste noch schnell ein Reiseführer her. Das einschlägig bekannte online Versandhaus mit Smiley und ein A im Namen hat mir da ganz schnell geholfen. Und ich konnte direkt mit der Planung beginnen.

Der Vorabend

Am Abend vor dem Flug begann ich sehnsüchtig auf den Reiseführer zu warten. Im Internet und auf Google Maps begann ich dann die ersten Sehenswürdigkeiten zu suchen. Auf der Karte trug ich dann die für mich wichtigen Ziele ein. Die Vorfreude stieg immer mehr. Ich packte meinen Rucksack zusammen und entschied mich diesmal nur meine Canon EOS 77D mit zu nehmen. Nach dem Packen hieß es dann, sich auf 24h in Budapest zu freuen.

2h Verspätung

Wie ich so etwas hasse. Der Flug hatte ordentlich Verspätung und am Ende kam ich mit 2h Verspätung im Apartment an. Somit blieb weniger Zeit in Budapest und ich musste meine Ziele umplanen.

Während des Fluges begann ich dann meine Karte zu nehmen und meine Ziele neu zu ordnen. Ich wusste bereits von Anfang an, dass 24h in Budapest eindeutig viel zu wenig sind. Aus den 24h wurden dann am Ende nur noch 22. Und rechnet man noch den Weg zum und vom Flughafen, blieben am Ende effektiv 18h Zeit. Schlaf ist im Leben sowieso eindeutig überbewertet.

Budapest zu Fuß

Eins war klar, die Füße werden schon fast an ihre, meine Grenzen stoßen. Im Apartment angekommen hieß es schnell duschen und in Touri Klamotten schlüpfen. Raus aus dem Apartment, Orientierung gesucht. Zum Glück auch gefunden. Das Apartment lag direkt an der Burg und die 1. Laufwege waren kürzer als erwartet. Also los ging es in der Hoffnung alle gewünschten Ziele auch auf den CMOS meiner Kamera für die Ewigkeit fest zu halten. Das 1. Ziel sollte die Matthias Kirche und die Fischerbastei sein. Ich lief los und musst erstmal den Berg hoch wandern. Einige Stufen später erreichte ich das obere Plateau. Und da war sie, die Gasse zur Matthias Kirche. Vor ihr standen einige Polizei Motorräder, die ich nach freundlichen Fragen auch in meiner Kamera gefangen nehmen durfte. Diese Fotos gibts dann später in meiner Gallerie. Zunächst war ich überwältigt von dem Ausblick und der Gegend. Dieser Platz ist einzigartig und in Bezug auf Romantik kaum zu toppen. Ich verweilte sehr lange auf diesem Platz und machte einige Fotos. Die Sonne ging langsam über der Stadt unter und ich saß immer noch und machte Fotos. Auf der Mauer der Bastei haben sich einige Straßenmusiker eingefunden und spielten wunderschöne Melodien auf ihren Violinen. Aus unzähligen Belichtungen und Stackings entstand dann endlich dieses wunderbare Bild der Matthias Kirche.

Ich genoss es genau an diesem Punkt zu sitzen und den Klängen zu lauschen. Der Blick auf die Uhr jagte mir Schrecken ein. Jedoch zog mich genau dieser Flecken Erde absolut in den Bann, sodass ich nicht weg wollte.

Der Magen knurrte und Dehydrierung machte sich auf dem Weg

Nach Stunden machte ich mich dann auf den Weg von Buda nach Pest. Ich lief den Mauern entlang Richtung Burg und durchquerte auf dem Weg nach unten einen wundervollen Aussichtspunkt.

Und natürlich musste die Kamera wieder abfeuern, damit die Szene für die Ewigkeit festgehalten wird. Und weiter ging es durch den wunderbaren Park in Richtung Kettenbrücke. Nicht umsonst das Wahrzeichen von Budapest. Ich lief weiter und die Wolken, die Szenen es stimmte einfach alles an diesem Abend. Auf dem Weg über die Kettenbrücke in Richtung Pest offenbarte mir diese schöne Stadt eine völlig andere Seite. Während Buda sehr "antik" ist, punktet Pest mit der Moderne des 21. Jahrhunderts. Dennoch der Magen knurrte und Dehydrierung machte sich breit, ein Restaurant musste her.


Moderne trifft auf Klassik

Budapest eine Stadt mit vielen Gesichtern. Eine interessante Mischung, macht diese Metropole an der Donau so einzigartig.

Kaum in Pest angekommen, schmeichelten Elektronische Klänge und Parties mein DJ Herz. Auf meinem weg in Richtung jüdisches Viertel wurde ich von Partyklängen und interessanten Beach-Parties an der Donau begleitet. Pest ist modern und dennoch mit dem Flair des Ostens verzaubert.


Jeder Mensch braucht Nahrung und Wasser

Einen entscheidenden Fehler machte ich diesmal, ich hatte kein Wasser bei mir. Also suchte ich auf meinem Weg durch die tollen Gassen ein traditionelles Ungarisches Restaurant. Während ich die pompöse St. Stephans Basilika passiere, tauchte ich ein in das Stadtleben von Budapest. Die Menschen saßen auf Terrassen oder direkt vor der Basilika und genossen das Wochenende in vollen Zügen mit ein Paar Gläschen alkoholischer Getränke.

Ich bog in diverse Gassen, in der Hoffnung ein Restaurant nach meinen Vorstellungen zu finden (Ungarisch Traditionell muss es sein). Und natürlich wurde ich fündig. Direkt an der Straße gelegen mit Blick auf die Fußgängerzone. Hung(a)ry war der Name des Restaurants, das Wortspiel ist schon sehr witzig. Gulasch mit Kartoffeln, ganz klare und schnelle Wahl. Dazu eine Flasche Wasser und einen Scotch, man gönnt sich ja selten so etwas. Also sammelte ich erstmal neue Kräfte.


Eine Zeitreise, von der Antike zur Moderne

Nach meiner Mahlzeit machte ich mich dann auf den Weg zum Budapest Eye (ein Riesenrad mitten in der Stadt), bereits auf dem Weg merkte ich wie die Stadt immer moderner wird. Bars, Cafés, Restaurants und der trouble von Touristen.

Abseits der ganzen Touristen bog ich in diverse Gassen ein. Und kam dann schließlich in den komplett modernen Teil von Budapest. Ich konnte es nicht lassen diese Einkaufsmeile mit all den Boutiquen auf meine Art in meiner Kamera festzuhalten. Ich lief weiter und stoppte an einigen Kreuzungen, somit konnte ich durch gezielte Langzeitbelichtung, das Leben der Stadt für die Nachwelt einfangen.


Mit klarem Ziel ging ich wieder in Richtung Kettenbrücke. Völlig frei und ausgelassen schlenderte ich dem Ziel entgegen.

Die Kettenbrücke bei Nacht, ein absolutes Schauspiel mit Bewegungen. Ich brauchte einige Anläufe, um den richtigen Schuss zu bekommen. Dies hat sich aber gelohnt. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir dann, dass es bereits nach 3 geworden ist. Und in der Stadt herrscht immer noch reges Treiben. Ein spezielles Foto wollte ich aber noch ergattern. Ich hatte ein ähnliches bereits mehrere Male gesehen, jedoch wusste ich noch nicht direkt wie ich diesen Spot finde.

Also ab über die Brücke und suchen. Und ich habe ihn gefunden.


Dieser Spot hat mich einige Nerven gekostet. Ich hatte ein Bild im Kopf, jedoch musste es auch auf die Kamera gebrannt werden. Mehrere Langzeitbelichtungen mit Stacking brachten mir am Ende das erhoffte und gewünschte Ergebnis.


Budapest eine Reise, die sich lohnt

Budapest hat mich definitiv verzaubert, ich werde diese schöne Stadt erneut besuchen. Jedoch werde ich dann versuchen mehr Tage dort zu verbringen. Diese Metropole bietet alles was man sich vorstellen kann. 3-4 Tage sollten reichen, damit man auch die unzähligen Museen und Gebäude besuchen kann. Jeder, der sich überlegt nach Budapest zu fahren, dem kann ich diese Stadt wärmstens ans Herz legen. Bis bald, in Budapest.

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