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Meine Reise nach Tschernobyl

Aktualisiert: Apr 25

Ein außergewöhnliches Erlebnis, das sich gelohnt hat!


Am 26. April 1986 geschah der wohl größte Unfall, in der zivilen Kernkraft Nutzung, der Menschheit. Reaktor 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl explodierte und setzte das mehrere tausendfache an Strahlung frei. Dieses Ereignis hat bis heute, 32 Jahre nach dem Unfall, noch weitreichende Folgen und wird auch noch weitere 300 Jahre Nachfolgen haben.


Eine gefährliche Reise in die Vergangenheit

Eine Reise in die Todeszone braucht Planung und ein Quäntchen Mut. Die Planung hat fast 1 Jahr in Anspruch genommen.

März 2017, ich hatte bereits die Buchungsanfrage im April 2017 in Kiew zu spielen. Ein Freund, Pascal Müller, und ich kamen dann auf die Idee warum nicht nach Tschernobyl zu reisen und sich die Gegend anschauen. Zunächst konnte ich nicht für Begeisterung sorgen und wir flogen im April ohne eine Tschernobyl Tour nach Kiew. Kiew entwickelte sich während meines Aufenthalts zu einer meiner Lieblingsstädte in Europa.


Die Entscheidung

Vor Ort genossen wir die Stadt und an meinen freien Tagen nach meinem Auftritt in Kiew streiften wir durch die Stadt. Pascal wollte dann plötzlich zu einem Reise Point, um sich über eine Tour nach Tschernobyl zu erkundigen. Vor Ort wurde uns dann gesagt, dass die Reise gewisse Dokumente und Planung benötigt. Somit konnten wir 2017 nicht nach Tschernobyl, jedoch haben wir uns dies für 2018 vorgenommen. Und die Planung für den Trip in die Todeszone begann.


Die Idee trifft auf wenig Zuspruch

Man muss Verrückt sein dahin zu reisen.

Man muss Verrückt sein dahin zu reisen, diesen Satz hörten wir sehr oft. Aber wir hörten auch viele Berichte von Menschen die bereits vor Ort waren. Und die Vorbereitungen brachten uns auch etwas ins Grübeln. Wir buchten die Reise und bekamen ein komisches Gefühl der Vorfreude. Dieses Gefühl mischte sich jedoch immer mehr mit einem Gefühl der Bedrängnis, da wir absoluten Respekt vor diesem Ort hatten und immer noch haben.


Eine Chaos Gruppe

Das Datum unserer Reise rückte immer näher, der 1. Juni 2018 sollte es sein. Ein langes Wochenende mit Brückentag. Also am 30.05.2018 spät Abends nach Kiew geflogen, um noch die wunderschöne Stadt genießen zu können.

Wir genossen diese wunderschöne Stadt, so wie wir es geplant hatten. Und das Datum rückte immer näher. Am 01.06. trafen wir uns 8:00 Uhr am Hauptbahnhof Kiew. Es standen jede Menge Kleinbusse vor Ort. Man suchte seinen Guide auf, die Daten wurden überprüft, und man wurde einem Bus zugewiesen. Wir, Pascal und ich, wurden einer Gruppe mit Polen zugewiesen. Eine absolute Chaos Gruppe. In der Todeszone muss man sich an an gewisse Regeln halten, was verständlich ist! Jedoch taten diese es nicht, es war wichtiger immer cool mit "Presseausweis" durch die Gegend zu laufen.


Am Ende haben uns genau diese Menschen, ohne Respekt vor diesen Ort, die Tour versaut, da wir kaum etwas sehen konnten.


Ein weiterer Besuch ist geplant

Da wir von dem Ort so angetan waren (was unter den Umständen vielleicht das Falsche Wort ist), wollen wir definitiv erneut nach Tschernobyl. Beim nächsten mal wird es aber definitiv eine Private Tour werden. Dafür suchen wir auch noch Mitreisende. Falls also Interesse besteht, könnt ihr Euch gerne mit mir in Verbindung setzen.

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